Black-Scholes-Modell
Klassisches Modell zur Bewertung europäischer Optionen.
Das Black-Scholes-Modell (1973) ist die mathematische Grundlage moderner Optionsbewertung: Aus Basiswert, Strike, Restlaufzeit, Volatilität und Zinssatz berechnet es den fairen Preis von Calls und Puts sowie die Greeks (Delta, Gamma, Vega, Theta).
Annahmen sind idealisiert: konstante Volatilität, lognormale Renditen, keine Dividenden, keine Sprünge. Praxis: der Volatilitäts-Smile zeigt deutlich, dass der Markt diese Annahmen nicht teilt — trotzdem ist Black-Scholes die Referenzlinie, gegen die man rechnet.
→ Praxis: Optionspreis Rechner
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