IBKR-Marktdaten für die API: Abos, Linien und Freigaben.
Damit ein Bot über die TWS API oder die Web API von Interactive Brokers Echtzeit-Marktdaten erhält, braucht er ein eröffnetes IBKR-Pro-Konto mit mindestens 500 USD Guthaben zusätzlich zu den Abo-Kosten, ein passendes Level-1-Abo für die jeweilige Börse und das unterschriebene Market Data API Acknowledgement. Fehlt eines davon, antwortet die API mit „not subscribed“, etwa mit Fehler 354, 10089 oder einer verwandten Meldung, selbst wenn TWS dieselben Kurse anzeigt. Der Grund: Daten in TWS gelten als „on-platform“, Daten über die API als „off-platform“, und dafür verlangen die Börsen eigene Lizenzen. Dieser Artikel führt Stand Oktober 2026 als Checkliste von den Voraussetzungen bis zum ersten Kurs im eigenen Code: Professional- oder Non-Professional-Status, die richtigen Abos für Aktien, Futures und Optionen, die Formel für Marktdatenlinien sowie verzögerte Daten und Snapshots, mit denen sich ein Bot auch ohne Echtzeit-Abo entwickeln lässt. Preise nennt der Text nur als Beispiele mit Datum, denn sie ändern sich.
Warum liefert die API keine Kurse, obwohl TWS sie zeigt?
Das ist eine typische Überraschung beim ersten Bot. In der Trader Workstation (TWS) laufen die Kurse, das eigene Python-Skript bekommt dagegen nur eine Fehlermeldung. Interactive Brokers erklärt das mit der Lizenzlogik der Börsen: Kostenlose Daten gibt es „on-platform“, also zur Anzeige in den eigenen Oberflächen. Alles, was über eine API abgerufen wird, gilt als „off-platform“ und fällt unter andere Lizenzverträge.
IBKR nennt dafür selbst ein Beispiel: Für die Hongkonger Börse gibt es zwei gleichnamige L1-Pakete, eines für HKD 0 und eines für HKD 130 im Monat. Das kostenlose Paket liefert Daten nur in TWS, nicht über die API und nicht an Drittsoftware. Ähnliche Doppelungen können auch bei anderen Märkten auftreten. Wer nur auf den Abo-Namen schaut, hält sich deshalb für abonniert und ist es für die API nicht.
Die Fehlermeldung verrät in der Regel, woran es liegt. Die wichtigsten Codes laut TWS-API-Dokumentation:
| Code | Bedeutung | Typische Ursache |
|---|---|---|
| 354 | Angeforderte Marktdaten nicht abonniert | Kein Abo für Börse oder Instrument, Acknowledgement fehlt oder eine andere Voraussetzung wie das Mindestguthaben ist nicht erfüllt |
| 10089 | API-Daten erfordern ein Abo | Vorhandenes Abo gilt nur für TWS, nicht für die API |
| 10090 | Teil der Daten nicht abonniert | Etwa Optionsabo ohne Abo für den Basiswert, daher keine Greeks |
| 10091 | Teil der Daten braucht ein API-Abo | Wie 10089, aber nur für einzelne Tick-Typen |
| 10186 | Nicht abonniert, verzögerte Daten nicht aktiviert | Bot fordert Live-Daten an, ohne auf verzögerte Daten umzuschalten |
| 10197 | Keine Marktdaten wegen konkurrierender Sitzung | Live- und Paper-Sitzung rufen gleichzeitig geteilte Live-Daten ab |
| 101 | Maximale Zahl gleichzeitiger Ticker erreicht | Marktdatenlinien für TWS und API zusammen ausgeschöpft |
Die Codes 2104, 2106 oder 2158 zum Status der Datenfarmen sind dagegen reine Informationen und kein Abo-Problem. Ein Bot sollte sie protokollieren, aber nicht als Fehler behandeln.
Voraussetzungen für IBKR-Marktdaten über die API: die Checkliste.
Die IBKR-Dokumentation nennt für Marktdaten über die API wenige, aber harte Voraussetzungen. In dieser Reihenfolge abgearbeitet, lassen sich typische „not subscribed“-Meldungen vermeiden:
- Eröffnetes Live-Konto vom Typ IBKR Pro. Demo-Konten können keine Daten abonnieren. Ein Paper-Konto bekommt Echtzeitdaten nur über die Abos eines Live-Benutzers.
- Mindestguthaben. Für Einzel-, Firmen- und Beraterkonten verlangt IBKR 500 USD (oder den Gegenwert) zusätzlich zu den Kosten aller Abos, für Kunden von Introducing Brokern und Non-Professional Advisors 200 USD. Der finanzierte Status greift erst am nächsten Geschäftstag; ein am Einzahlungstag gebuchtes Abo läuft also frühestens am Folgetag. Fällt das Guthaben später unter die Grenze, kann IBKR die Datendienste nach einer Mitteilung beenden.
- Abonnentenstatus prüfen. Ohne Änderung gilt jeder Benutzer als Professional (siehe nächster Abschnitt).
- Abo im Client Portal buchen, und zwar das Paket, das ausdrücklich auch API-Zugriff umfasst.
- Market Data API Acknowledgement unterschreiben. Im Client Portal unter Einstellungen, „Market Data Subscriptions“, rechts im Kasten „Market Data API Acknowledgement“ über das Zahnrad die Frage nach der Aktivierung mit „Yes“ beantworten und das Formular digital unterschreiben. Ohne diese Erklärung liefern TWS API, Web API und Drittsoftware nur „not subscribed“.
- Ab- und neu anmelden. IBKR empfiehlt, sich auf allen Plattformen abzumelden und neu anzumelden, damit die neue API-Sitzung die Freigabe sieht.
- Den richtigen Benutzer verwenden. Marktdaten werden pro Benutzer bereitgestellt. Ein zweiter Benutzer im selben Konto erbt die Abos des ersten nicht.
Punkt 7 ist leicht zu übersehen: Wer für den Bot einen eigenen Benutzernamen anlegt, damit er parallel zur eigenen TWS laufen kann, muss für diesen Benutzer eigene Abos buchen und bezahlen.
Professional oder Non-Professional: was der Status bedeutet.
Börsen und Datenanbieter unterscheiden zwischen professionellen und nicht professionellen Abonnenten, und die Preise unterscheiden sich deutlich. Bei IBKR sind alle Benutzer standardmäßig als Professional eingestuft. Wer als Privatperson Anspruch auf den Non-Professional-Status hat, muss ihn im Client Portal selbst angeben.
Als professionell gelten laut IBKR Organisationen wie Kapitalgesellschaften, LLCs und Partnerschaften sowie jedes Konto, dessen Daten nicht nur für die private Geldanlage genutzt werden. Auch Privatpersonen können professionell sein, etwa wenn sie als Wertpapier- oder Anlageberater registriert sind, ähnlich tätig sind oder bei einem Finanzdienstleister arbeiten. Für ein Firmenkonto, zum Beispiel eine GmbH, ist ein Non-Professional-Status damit in der Regel nicht vorgesehen. Das sollte in jede Kostenplanung eines Firmen-Bots einfließen.
Wie groß der Unterschied ist, zeigt ein Beispiel von der IBKR-Preisseite (Stand 22.10.2026): Das L1-Paket „Spot Market Germany (Frankfurt/Xetra)“ kostet Non-Professional EUR 16,25 und Professional EUR 78,50 im Monat. Bei mehreren Börsen summiert sich das schnell. Die Einstufung ist keine Formalie, die man nach Preis wählt: Sie folgt den Kriterien der Börsen, und im Zweifel sollten Sie die Kriterien in den Richtlinien von IBKR nachlesen, statt zu raten.
Welche Abos braucht ein Bot für Aktien, Futures und Optionen?
Für fast alle Wertpapiere ist ein Level-1-Abo (L1, „Top of Book“: bester Geld- und Briefkurs, letzter Preis, Volumen) nötig. L1 deckt laut IBKR Watchlist-Daten, Tick-by-Tick-Daten, historische Bars und historische Ticks ab. Ein Level-2-Abo (L2, Markttiefe mit mehreren Preisstufen) braucht nur, wer das Orderbuch tatsächlich auswertet. Für Bots, die auf Bars oder Quotes arbeiten, reicht in der Regel L1.
| Instrument | Typisches Abo (Bezeichnungen laut IBKR) | Hinweis |
|---|---|---|
| US-Aktien und ETFs | NYSE (Network A), Network B, NASDAQ (Network C) oder die Kombination aus „US Securities Snapshot and Futures Value Bundle“ und „US Equity and Options Add-On Streaming Bundle“ | Börsen-Abdeckung je nach Listing prüfen |
| US-Futures | „US Securities Snapshot and Futures Value Bundle“ oder börsenspezifische Pakete | Für Indizes ist teils ein eigenes Abo nötig |
| US-Optionen | OPRA (L1) plus Abo für den Basiswert | Ohne Basiswert-Abo keine Greeks, Fehler 10090 |
| Deutsche Aktien | „Spot Market Germany (Frankfurt/Xetra)“ (L1) | Preis abhängig vom Status |
| Eurex-Futures und -Optionen | Eurex-Pakete, etwa „Eurex Core“ oder „Eurex Retail Europe“ | Verfügbarkeit je Status unterschiedlich |
| Forex und Krypto | Kein zusätzliches Abo nötig | Gilt laut IBKR für den API-Bezug |
Zur Preislogik, Stand 22.10.2026: Einige Pakete entfallen bei ausreichender Kommission. Das „US Securities Snapshot and Futures Value Bundle“ kostet USD 10 im Monat und entfällt ab USD 30 Monatskommission, OPRA Top of Book kostet USD 1,50 und entfällt ab USD 20. Abos werden je Kalendermonat voll berechnet, nicht anteilig. Wer Mitte des Monats bucht oder kündigt, zahlt den ganzen Monat. Eine vollständige Kostenrechnung gehört in die Planung des Bots, nicht in die Woche vor dem Live-Start.
Marktdatenlinien: wie viele Instrumente gleichzeitig gehen.
Neben dem Abo begrenzt IBKR, wie viele Instrumente ein Benutzer gleichzeitig beobachten kann. Eine Marktdatenlinie entspricht grob einem gleichzeitig abonnierten Instrument. Jeder Benutzer startet mit 100 Linien und hat nie weniger. Ab dem zweiten Monat gilt das Maximum aus drei Werten: Monatskommission in USD geteilt durch 8, Konto-Equity in USD mal 100 geteilt durch 1 Mio. USD (abgerundet), oder 100.
Rechenbeispiele aus der IBKR-Dokumentation: Bei USD 16 Kommission und USD 950.000 Equity ergeben sich 2 und 95, es bleibt beim Minimum von 100 Linien. Bei USD 500 Kommission und USD 1.245.000 Equity ergeben sich 62 und 124, also 124 Linien. Für viele private Konten heißt das praktisch: 100 Linien.
Wichtig für die Architektur: Die Linien gelten für TWS-Watchlist und alle API-Verbindungen zusammen. Zeigt die Watchlist 50 Symbole und eine API-Verbindung belegt 25 Linien, bleiben für eine zweite Verbindung noch 25. Wer darüber hinausgeht, bekommt Fehler 101. Mehr Linien gibt es über Quote Booster: laut Preisseite USD 30 je Paket im Monat, jedes Paket bringt 100 zusätzliche L1-Linien und eine zusätzliche Markttiefe-Anfrage, höchstens 10 Pakete je Konto, nutzbar auch über die API (Stand 22.10.2026).
Auch weitere Grenzen hängen an den Linien:
- Tick-by-Tick-Daten: etwa 5 % der Linien, bei 100 Linien also 5 Instrumente gleichzeitig.
- Markttiefe (L2): bei 100 Linien 3 Instrumente gleichzeitig, mehr erst ab rund 400 Linien (laut Preisseite ein Symbol je 100 Linien, mindestens 3).
- Anfragen pro Sekunde: Die TWS API erlaubt Linien geteilt durch 2, im Standard also 50 Anfragen pro Sekunde.
Ein Scanner, der 300 Aktien parallel streamt, braucht also 300 freie Linien. Je nach Strategie kann es günstiger sein, den Bot rotierend abonnieren zu lassen oder für die Vorauswahl historische Daten zu nutzen, als dauerhaft Booster zu kaufen.
Verzögerte Daten und Snapshots: Bot ohne Echtzeit-Abo entwickeln.
Für die Entwicklung braucht es nicht sofort Echtzeit-Abos. Die TWS API kennt vier Datentypen, die der Bot mit reqMarketDataType vor der Anfrage wählt: 1 Live, 2 Frozen (letzter Stand bei Marktschluss, braucht dieselben Abos wie Live), 3 Delayed (kostenlos, 15 bis 20 Minuten verzögert, eigene Tick-Typen 66 bis 76) und 4 Delayed Frozen. Wer ohne Abo Live-Daten anfordert und nicht umschaltet, bekommt eine „not subscribed“-Meldung, etwa Fehler 354 oder 10186. Über den Callback marketDataType meldet die API, welchen Typ sie tatsächlich liefert. Diesen Wert sollte jeder Bot auswerten.
Snapshots sind eine zweite Option. Der Parameter snapshot in reqMktData liefert einmalig die Daten der letzten 11 Sekunden, setzt aber ein bestehendes Abo voraus. Der regulatorische Snapshot für US-Aktien kostet je Abruf USD 0,01, ist auf eine Anfrage pro Minute begrenzt und im Paper-Konto nicht verfügbar. Allgemein berechnet IBKR Snapshot-Quotes mit USD 0,01 für US-Aktien und ETFs und USD 0,03 für andere Instrumente, mit USD 1 Freibetrag im Monat. Erreichen die Snapshot-Gebühren die Kosten des Streaming-Abos, stellt IBKR für den Monat automatisch auf Streaming um (Stand 22.10.2026).
Für Tests mit Echtzeitdaten kann jeder Live-Benutzer seine Abos mit genau einem Paper-Konto teilen. Live- und Paper-Sitzung können die geteilten Daten aber nicht gleichzeitig nutzen, dabei hat die Live-Sitzung Vorrang; Einrichtung und Testplan beschreibt der Leitfaden zur Interactive Brokers API mit Python.
Grenzen und Risiken: Takt, Filterung, Kosten pro Benutzer.
Auch mit korrektem Abo sind IBKR-Daten kein Rohdaten-Feed. Streaming über reqMktData ist laut Dokumentation nicht Tick-by-Tick, sondern besteht aus zeitbasierten Snapshots: bei US-Aktien, Futures, Anleihen und Indizes alle 250 ms, bei US-Optionen alle 100 ms, bei Forex alle 5 ms, bei allen anderen Produkten alle 250 ms. Für Strategien auf Minuten- oder Stundenbasis ist das in der Regel unkritisch. Für Logik, die auf einzelne Trades oder Mikrostruktur reagiert, reicht es nicht, und die Tick-by-Tick-Kontingente sind klein.
Weitere Grenzen, die in die Planung gehören:
- Gefilterte Historie: IBKR filtert historische Daten (etwa Block- und Kombinationsgeschäfte), Volumen und VWAP weichen deshalb von Echtzeitwerten ab. IBKR bezeichnet sich selbst nicht als spezialisierten Marktdatenanbieter. Für ernsthafte Backtests lohnt ein Blick auf die Datenqualität im Trading.
- Kosten pro Benutzer: Jeder Live-Benutzer zahlt eigene Abos, monatlich und nicht anteilig. Zusätzliche Benutzer für Bot, Überwachung oder Mitarbeitende vervielfachen die Datenkosten.
- Weitergabe nur nach Klärung: Die Daten unterliegen den Lizenzbedingungen der Börsen. Wer Kurse an Kunden oder eine eigene App weiterreichen will, sollte das vorher mit IBKR klären und mit einer eigenen Lizenzlösung rechnen.
- Datenverlust nach Verbindungsabbruch: Meldet die API nach einem Abbruch Code 1101, sind die Datenanfragen verloren und der Bot muss sie neu senden. Das kann auch nach dem täglichen Server-Reset vorkommen.
Das größte Risiko ist ein Bot, der unbemerkt mit falschen Daten handelt: verzögerte statt Live-Kurse, eingefrorene Werte nach Marktschluss oder Kurse, die nach einem Abbruch nicht mehr aktualisiert werden. Fehlerhafte Orders auf veralteten Kursen können Verluste verursachen, die mit einem Hebel schnell über den Einsatz hinausgehen. Ein robuster Bot prüft deshalb den gemeldeten Datentyp, die Zeitstempel und das Alter der letzten Quote, bevor er eine Order schickt, und stoppt den Handel, wenn die Daten nicht frisch sind.
Was Sie jetzt konkret tun können.
- Status klären: Prüfen Sie im Client Portal Ihren Abonnentenstatus. Bei einem Firmenkonto planen Sie mit Professional-Preisen.
- Bedarf aufschreiben: Listen Sie Börsen, Instrumentenarten und die maximale Zahl gleichzeitig beobachteter Instrumente auf. Daraus ergeben sich Abos und Linienbedarf.
- Abos und Freigabe buchen: Buchen Sie API-fähige L1-Pakete, unterschreiben Sie das Market Data API Acknowledgement und melden Sie sich auf allen Plattformen neu an.
- Mit verzögerten Daten entwickeln: Schalten Sie im Code auf Typ 3 um, solange Logik und Fehlerbehandlung entstehen, und werten Sie den gemeldeten Datentyp aus.
- Paper-Test mit geteilten Daten: Teilen Sie die Abos mit dem Paper-Konto und planen Sie, dass Live- und Paper-Sitzung die Daten nicht gleichzeitig nutzen können.
- Fehlercodes behandeln: Bauen Sie für 354, 10089, 10090, 10186, 10197, 101 und 1101 eigene Reaktionen ein, statt sie nur ins Log zu schreiben.
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Häufige Fragen.
Warum bekomme ich bei Interactive Brokers den Fehler 10089?
Fehler 10089 bedeutet, dass das vorhandene Marktdatenabo nur für die Anzeige in TWS gilt und keinen API-Zugriff umfasst. Interactive Brokers behandelt API-Daten als off-platform, dafür verlangen die Börsen eigene Lizenzen. Abhilfe schafft ein Paket, das ausdrücklich auch API-Daten enthält, zusammen mit dem unterschriebenen Market Data API Acknowledgement im Client Portal und einer neuen Anmeldung auf allen Plattformen.
Was ist das Market Data API Acknowledgement bei IBKR?
Das Market Data API Acknowledgement ist eine Erklärung, die jeder Benutzer im Client Portal digital unterschreiben muss, bevor er Marktdaten über eine API abrufen kann. Ohne diese Erklärung melden TWS API, Web API und Drittsoftware, dass die Daten nicht abonniert sind. Sie finden das Formular unter Einstellungen bei den Marktdatenabos. Danach sollten Sie sich auf allen Plattformen ab- und neu anmelden.
Brauche ich für Forex-Kurse über die IBKR-API ein Abo?
Nein. Laut Dokumentation von Interactive Brokers benötigen Forex und Kryptowährungen kein zusätzliches Marktdatenabo, um Kurse über die API zu erhalten. Die übrigen Voraussetzungen wie ein eröffnetes IBKR-Pro-Konto gelten trotzdem. Für Aktien, Futures und Optionen ist dagegen fast immer ein Level-1-Abo der jeweiligen Börse nötig.
Bin ich bei Interactive Brokers als Professional für Marktdaten eingestuft?
Ohne eigene Angabe ja, denn Interactive Brokers stuft alle Benutzer standardmäßig als Professional ein. Privatpersonen, die nur privat anlegen, können den Non-Professional-Status im Client Portal selbst angeben. Firmenkonten wie eine GmbH gelten grundsätzlich als professionell, ebenso registrierte Anlageberater oder Beschäftigte von Finanzdienstleistern. Der Status bestimmt den Preis der Abos, im Beispiel der deutschen Aktiendaten um fast das Fünffache.
Wie viele Aktien kann ein Bot bei IBKR gleichzeitig beobachten?
Standardmäßig 100, denn jeder Benutzer hat mindestens 100 Marktdatenlinien. Sie gelten für die TWS-Watchlist und alle API-Verbindungen zusammen. Ab dem zweiten Monat können es mehr werden, wenn Kommission oder Equity hoch genug sind. Zusätzlich lassen sich Quote-Booster-Pakete mit je 100 Linien buchen, laut Preisseite höchstens zehn je Konto.
Quellen und Stand.
- Market Data Requirements — Interactive Brokers
- Market Data API Acknowledgement — Interactive Brokers
- TWS Data vs API Data — Interactive Brokers
- Market Data Pricing Overview — Interactive Brokers
- Market Data Sharing — Interactive Brokers
- TWS API: Delayed Market Data — Interactive Brokers
- TWS API: Streaming Data — Interactive Brokers
- TWS API: Error Codes — Interactive Brokers
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