ChatGPT Work, Claude oder Copilot? Büro-Agenten im Vergleich.
ChatGPT Work, Claude und Microsoft Copilot Cowork erledigen inzwischen mehrstufige Büroaufgaben selbstständig – sie unterscheiden sich aber deutlich darin, wo sie arbeiten, worauf sie zugreifen und wie abgerechnet wird. Stand Oktober 2026 gilt grob: Copilot Cowork arbeitet im Microsoft-365-Tenant, also in der Microsoft-Umgebung des Unternehmens, und arbeitet mit OneDrive, SharePoint, Outlook und Teams, aber nicht mit lokalen Dateien. ChatGPT Work und Claude kommen über eine Desktop-App auch an freigegebene Ordner auf dem Rechner und binden Google Workspace, Slack und andere Dienste über Konnektoren an. Alle drei fragen standardmäßig vor folgenreichen Aktionen nach, alle drei kennen geplante Aufgaben, ChatGPT Work und Copilot Cowork starten Aufgaben auch per Ereignis, und bei allen dreien bestimmt die Nutzung die Kosten stärker als der Seat-Preis, also der Lizenzpreis pro Person. Der Vergleich fasst die Unterschiede in einer Tabelle zusammen und ordnet sie nach typischer IT-Ausgangslage ein. Alle Angaben beruhen auf Herstellerdokumentation und ändern sich schnell.
Was sind Büro-Agenten und worin unterscheiden sie sich vom Chat?
Ein Chat-Assistent beantwortet eine Frage oder entwirft einen Text, den Sie anschließend selbst weiterverarbeiten. Ein Büro-Agent bekommt dagegen ein Ziel und arbeitet es in vielen Schritten ab: Er sucht Unterlagen zusammen, liest E-Mails, erstellt eine Tabelle, baut daraus Folien und bereitet eine Antwortmail vor. Microsoft beschreibt den Unterschied in der Cowork-Dokumentation so, dass Copilot Chat in Sekunden bis Minuten Einzelaufgaben unterstützt, Cowork dagegen Minuten bis Stunden autonom über mehrere Anwendungen hinweg arbeitet.
Technisch beruhen alle drei Produkte auf demselben Muster: ein Sprachmodell, das Werkzeuge aufrufen darf (Dateien, Postfach, Kalender, Browser, Konnektoren zu Fremdsystemen), eine Ablaufsteuerung, die Zwischenergebnisse prüft, und eine Freigabeschicht, die vor riskanten Schritten den Menschen fragt. Unterschiede entstehen vor allem in drei Punkten: in welcher Umgebung der Agent läuft, auf welche Daten er Zugriff hat und wer die Kosten wie steuert.
Dieser Artikel ist bewusst eine Übersicht. Für die Grundsatzfrage, welches Sprachmodell zu Ihrem Unternehmen passt, lohnt ein Blick in den Beitrag Welches LLM fürs Unternehmen?. Hier geht es um die Unterschiede der drei Agenten-Produkte selbst.
ChatGPT Work, Claude und Copilot Cowork im Überblick.
ChatGPT Work hat OpenAI am 09.07.2026 eingeführt. ChatGPT besteht seitdem aus den Bereichen Chat, Work und Codex; die bisherige Codex-App ging am selben Tag in der ChatGPT-Desktop-App für macOS und Windows auf. Work übernimmt längere Aufgaben über verbundene Apps und Dateien, liefert Dokumente, Tabellen, Präsentationen und Berichte, und die Nutzer geben wichtige Aktionen frei. Für Free und Go ist Work nicht verfügbar. Seit dem 25.08.2026 lassen sich geplante Aufgaben auch durch Ereignisse starten, etwa eine neue Gmail-Mail, eine Slack-Nachricht oder einen Pull Request auf GitHub; in Enterprise- und Edu-Workspaces muss der Admin das erst erlauben.
Claude bringt seinen Agentenmodus unter dem Namen Claude Cowork mit. Am 09.04.2026 wurde Cowork auf allen bezahlten Plänen für macOS und Windows allgemein verfügbar, am 16.09.2026 kündigte Anthropic an, Cowork und Chat zu „einem Claude“ zusammenzuführen: Die App entscheidet selbst, welche Fähigkeiten eine Aufgabe braucht, und fragt standardmäßig vor Aktionen nach. Die Umstellung erreicht zuerst Pro und Max, Team und Free folgen; Enterprise-Admins informiert Anthropic mindestens 30 Tage vorher. Gleichzeitig starteten Claude Docs und Claude Slides als Beta. Die Aufgaben selbst laufen laut Anthropic (derzeit als Beta) in einer isolierten Umgebung auf Anthropic-Servern; lokale Dateien erreicht Claude nur über die Desktop-App und nur in freigegebenen Ordnern.
Copilot Cowork ist Microsofts Agent innerhalb von Microsoft Copilot (vormals Microsoft 365 Copilot). Seit Juni 2026 ist er für alle Microsoft-365-Copilot-Tenants allgemein verfügbar, mit nutzungsbasierter Abrechnung. Er schreibt E-Mails, plant Termine, erstellt Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien, postet in Teams und bearbeitet seit September bestehende Office-Dateien in OneDrive und SharePoint. Seit August 2026 gibt es ereignisgesteuerte Aufgaben, die bei passenden E-Mails oder Teams-Nachrichten anlaufen. Cowork setzt auf den Copilot-Funktionen auf, die viele Unternehmen bereits aus Chat und Office-Apps kennen.
Vergleichstabelle: Umgebung, Dateizugriff, Freigaben, Trigger, Modelle.
Die Tabelle fasst die Herstellerangaben zusammen, Stand Anfang Oktober 2026. Einzelne Funktionen hängen vom Plan, vom Betriebssystem und von Admin-Einstellungen ab.
| Kriterium | ChatGPT Work | Claude (Cowork) | Copilot Cowork |
|---|---|---|---|
| Arbeitsumgebung | ChatGPT-Desktop-App, Web, Mobil; Schritte lokal oder in OpenAI-Cloud | Claude-Desktop-App, Web, Mobil; Ausführung in isolierter Umgebung bei Anthropic | Microsoft Copilot (Web, Desktop, Mobil) im M365-Tenant |
| Lokale Dateien | Ja, freigegebene Ressourcen über die Desktop-App | Ja, nur freigegebene Ordner, Desktop-App muss offen sein | Nein, laut Microsoft nur OneDrive und SharePoint |
| Typische Datenquellen | Plugins und Connected Apps, u. a. Gmail, Slack, GitHub | Konnektoren über MCP (offener Standard zur Anbindung externer Dienste), u. a. Google Drive, Slack, Microsoft 365 | Outlook, Teams, Kalender, SharePoint, Plugins aus dem M365 App Store |
| Freigaben vor Aktionen | Nutzer geben wichtige Aktionen frei | Standard: Claude fragt vor Aktionen; Modi Manuell, Auto, Überspringen | Freigabedialog vor Mail, Teams-Post, Terminen, mit Risikoeinstufung |
| Zeit- und Ereignis-Trigger | Geplante Aufgaben, seit 25.08.2026 per Gmail, Slack, GitHub | Wiederkehrende geplante Aufgaben, auch ohne laufendes Gerät | Geplante Prompts, seit August 2026 bei Mail- und Teams-Ereignissen |
| Modelle | Nur OpenAI (u. a. GPT-6 Astra, GPT-6 Sol, GPT-6 Luna) | Nur Anthropic (u. a. Opus 5.5, Sonnet 5.5, Fable 5.1) | Auto-Modus plus GPT- und Claude-Modelle zur Wahl |
| Browser-Aufgaben | Cloud-Browser, separat vom Admin freizuschalten (Enterprise) | Claude in Chrome als Erweiterung | Lokales Edge mit bestehenden Anmeldungen und Edge-Richtlinien |
Der wichtigste praktische Unterschied steckt in der Zeile „Lokale Dateien“. Liegt Ihr Arbeitsmaterial überwiegend auf Netzlaufwerken oder lokal, kommen ChatGPT Work und Claude direkter heran. Liegt es in SharePoint und OneDrive, ist Copilot Cowork im Vorteil, weil er Berechtigungen und Vertraulichkeitsbezeichnungen des Tenants erbt. Bei den Modellen ist Copilot der einzige der drei Agenten, der sowohl OpenAI- als auch Anthropic-Modelle anbietet. Für Unternehmen, die sich nicht auf einen Modellhersteller festlegen wollen, ist das ein Argument.
Admin-Kontrollen und Datenhaltung im Vergleich.
Für die IT entscheidet weniger der Funktionsumfang als die Frage, wie fein sich ein Agent steuern und protokollieren lässt. Die drei Anbieter setzen unterschiedliche Schwerpunkte:
- ChatGPT Enterprise: getrennte Schalter für Work Cloud, Work Local, Browser- und Netzwerkzugriff, rollenbasierte Freigabe von Plugins, monatliche Nutzungslimits je Nutzer und Obergrenzen für Mehrverbrauch. OpenAI weist ausdrücklich darauf hin, dass lokaler Rechnerzugriff mit Work Cloud keine strikte Null-Datenaufbewahrung bietet. Der Business-Plan bringt grundlegende Admin-Funktionen wie Single Sign-on über SAML mit.
- Claude Enterprise: rollenbasierte Rechte (RBAC) für Gruppen, auch über SCIM (automatischer Abgleich von Benutzerkonten aus dem Verzeichnisdienst), Ausgabelimits je Gruppe, Protokollereignisse im offenen Format OpenTelemetry für Tool- und Konnektor-Aufrufe inklusive des Freigabestatus, sowie Rechte je Konnektor-Werkzeug, etwa nur lesend.
- Copilot Cowork: Zugang über Ausgaberichtlinien im Microsoft 365 Admin Center, Limits je Nutzer oder Gruppe, Richtlinien aus Microsoft Purview (Werkzeug für Datenschutz und Compliance), Einträge im einheitlichen Überwachungsprotokoll, Browser-Aufgaben unter bestehenden Edge- und DLP-Richtlinien (Data Loss Prevention, Regeln gegen Datenabfluss) sowie ein Schalter für die Anthropic-Modellfamilie.
Bei der Datenhaltung in Europa lohnt genaues Lesen. Vollständige EU-Datenresidenz mit Verarbeitung in Europa (Inference Residency) bietet OpenAI in ChatGPT nur für neue Enterprise- und Edu-Workspaces. Für Business führt OpenAI schrittweise eine reine Speicheroption ein, ohne EU-Verarbeitung und mit befristeten Kopien in den USA zur Missbrauchsüberwachung. Anthropic schreibt in seiner Datenschutz-FAQ, dass Daten in den USA gespeichert werden, auch wenn Anfragen über Rechenzentren in Europa laufen können; Enterprise-Kunden mit nutzungsbasierter Abrechnung können die Verarbeitung auf die USA beschränken (Aufpreis Faktor 1,1); eine EU-Option bietet Anthropic direkt nicht, EU-Verarbeitung gibt es nur über Claude-Modelle auf Amazon Bedrock oder Google Cloud, also nicht in der Claude-App selbst. Bei Microsoft folgt Cowork dem Datenresidenzmodell von Copilot; Anthropic-Modelle in Copilot sind jedoch laut Microsoft derzeit von der EU Data Boundary ausgenommen und für Tenants in EU, EFTA und Großbritannien standardmäßig deaktiviert. Von OpenAI betriebene Modelle zählt Microsoft dagegen zur EU Data Boundary. Für die Datenschutz-Folgenabschätzung heißt das: Bei Copilot hängt die Antwort auch davon ab, welche Modelle Sie freischalten.
Preislogik: Seat, Kontingent, nutzungsbasierte Abrechnung.
Alle drei Anbieter kombinieren einen Grundpreis mit nutzungsabhängigen Bestandteilen, aber in unterschiedlicher Gewichtung. Die folgenden Listenpreise stammen von den Preisseiten der Hersteller, Stand Oktober 2026, in US-Dollar ohne Steuern:
- ChatGPT Business: Standard 20 $ pro Nutzer und Monat bei Jahreszahlung (25 $ monatlich), Premium 100 $ (125 $) mit mehr Nutzung. Work und Codex sind im Plan enthalten. Enterprise rechnet über einen gemeinsamen Credit-Pool ab.
- Claude Team: Standard-Seat 20 $ jährlich bzw. 25 $ monatlich, Premium-Seat 100 $ bzw. 125 $. Claude Enterprise kostet 20 $ pro Seat und Monat bei Jahresabrechnung plus Nutzung zu API-Preisen.
- Copilot Cowork: setzt einen Tenant mit Microsoft 365 Copilot voraus und wird nutzungsbasiert über Copilot Credits abgerechnet. Modellantworten, Tool- und Skill-Aufrufe, Bildgenerierung und Browser-Aufgaben zählen zum Verbrauch; Microsoft stellt einen Kostenschätzer bereit.
Wie stark die Kosten streuen, zeigt eine Herstellerangabe von OpenAI: Für Marketing-Mitarbeitende in Enterprise-Workspaces, hochgerechnet aus einer Woche Einführungsphase, nennt OpenAI einen Median von rund 53 $ pro Person und Jahr, einen Durchschnitt von rund 309 $ und ein 90. Perzentil von rund 1.154 $. Der Abstand zwischen Median und Durchschnitt bedeutet: Wenige intensive Nutzer verursachen einen großen Teil der Kosten. Das dürfte bei allen nutzungsbasierten Modellen ähnlich sein, denn höherer Denkaufwand und stärkere Modelle verbrauchen mehr. Microsoft schreibt das für Cowork ausdrücklich so.
Für die Budgetplanung zählt deshalb weniger der Seat-Preis als die Frage, ob Sie Limits je Person oder Gruppe setzen können und ob der Mehrverbrauch automatisch abgerechnet wird. Rechnen Sie im Pilot mit echten Aufgaben und lesen Sie die Verbrauchsberichte wöchentlich aus.
Grenzen, die alle drei teilen: Prompt Injection, Fehler, Kostenkontrolle.
Die Produkte unterscheiden sich in Details, die grundlegenden Risiken sind dieselben. Prompt Injection bedeutet, dass versteckte Anweisungen in einer E-Mail, einem Dokument oder auf einer Website den Agenten zu Handlungen verleiten, die Sie nicht wollten. Je mehr ein Agent selbstständig liest und je mehr er ohne Rückfrage tun darf, desto größer wird diese Angriffsfläche. Ereignisgesteuerte Aufgaben verschärfen das Problem, weil dann eine eingehende Mail von außen den Agenten startet. Microsoft lässt ereignisgesteuerte Aufgaben deshalb standardmäßig nur Aktionen zur Freigabe vorbereiten und begrenzt, wie oft sie laufen.
Zweitens machen alle Agenten inhaltliche Fehler: falsch übernommene Zahlen, erfundene Quellen, übersehene Anhänge. Ein fertig formatiertes Dokument wirkt überzeugender als eine Chat-Antwort, ist aber nicht zuverlässiger. Drittens ist die Freigabe-Müdigkeit real: Wer zwanzig Dialoge am Tag bestätigt, klickt irgendwann nur noch. Optionen, Rückfragen für eine Sitzung, einen Empfängerkreis oder eine Aufgabe zu lockern, sind bequem und zugleich ein erhebliches Einfallstor.
Viertens bleibt die Kostenkontrolle Aufgabe des Unternehmens. Alle drei bieten Limits, aber nicht immer als harte Sperre. Microsoft weist etwa darauf hin, dass eine Ausgaberichtlinie den Zugang gewährt, auch wenn das Limit sehr niedrig ist. Fünftens entsteht eine Abhängigkeit vom Anbieter: Fällt ein Modell aus oder ändern sich Bedingungen, steht der Prozess. Dokumentieren Sie deshalb, welche Abläufe von welchem Agenten abhängen.
Welcher Büro-Agent passt zu welchem Unternehmen?
Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht. Die Ausgangslage entscheidet mehr als die Modellqualität, die sich ohnehin alle paar Wochen verschiebt. Als Orientierung:
- Microsoft-365-Haus mit Copilot-Lizenzen: Copilot Cowork zuerst prüfen. Berechtigungen, Purview, Überwachungsprotokoll und Edge-Richtlinien greifen bereits. Klären Sie vorab, ob Sie Anthropic-Modelle trotz Ausnahme von der EU Data Boundary freischalten.
- Google-Workspace-Haus: ChatGPT Work oder Claude, denn beide binden Gmail, Kalender und Drive über Konnektoren an. Entscheidend sind dann Admin-Anforderungen und Datenresidenz; brauchen Sie EU-Speicherung plus EU-Verarbeitung, kommt bei OpenAI nur Enterprise infrage.
- Gemischte Landschaft oder viele lokale Dateien: ChatGPT Work oder Claude mit Desktop-App, kombiniert mit klaren Ordnerfreigaben. Prüfen Sie, ob ein Agent für alle reicht, statt drei parallel zu lizenzieren. Wie man gewachsene Tool-Landschaften bündelt, beschreibt der Beitrag KI-Wildwuchs konsolidieren.
Sinnvoll ist ein begrenzter Pilot mit 10 bis 20 Personen und drei bis fünf echten, wiederkehrenden Aufgaben, etwa Angebotsentwürfe, Wochenberichte oder Rechercheübersichten. Legen Sie vorher fest, welche Aktionen immer eine Freigabe brauchen, welche Daten tabu sind und welches Budget gilt. Messen Sie Zeitersparnis, Korrekturaufwand und Verbrauch. Und schulen Sie die Pilotgruppe zu Prompt Injection und Freigaben, bevor ereignisgesteuerte Aufgaben eingeschaltet werden. Bei Auswahl, Pilot und Schulung unterstütze ich im Rahmen der KI-Beratung.
Häufige Fragen.
Was ist der Unterschied zwischen ChatGPT Work und Claude Cowork?
Beide sind Büro-Agenten mit Desktop-App, die freigegebene lokale Dateien und verbundene Dienste nutzen. ChatGPT Work arbeitet nur mit OpenAI-Modellen und lässt sich per Gmail, Slack oder GitHub auslösen. Claude Cowork wird seit 16.09.2026 schrittweise mit dem Chat zu einer Claude-App zusammengeführt, nutzt nur Anthropic-Modelle und fragt standardmäßig vor Aktionen. Unterschiede gibt es auch bei Admin-Kontrollen und Datenhaltung.
Kann Copilot Cowork auf lokale Dateien zugreifen?
Nein. Laut Microsoft-Dokumentation kann Copilot Cowork Dateien, die nur lokal auf dem Gerät liegen, weder lesen noch bearbeiten. Er arbeitet mit OneDrive und SharePoint und erbt dort die Berechtigungen des Nutzers. Dateien lassen sich aber in eine Sitzung hochladen. Web-Aufgaben erledigt Cowork im lokalen Edge-Browser mit den vorhandenen Anmeldungen.
Welche Modelle nutzt Microsoft Copilot Cowork?
Stand Oktober 2026 bietet Copilot Cowork einen Auto-Modus sowie eine Auswahl aus GPT-Modellen von OpenAI und Claude-Modellen von Anthropic, darunter GPT-6 Astra und Claude Fable 5.1. Admins können die Anthropic-Modellfamilie abschalten. In EU, EFTA und Großbritannien sind Anthropic-Modelle standardmäßig deaktiviert, weil sie von der EU Data Boundary ausgenommen sind.
Was kostet ein Büro-Agent für Unternehmen?
Die Seat-Preise liegen bei ChatGPT Business und Claude Team bei 20 bis 25 US-Dollar pro Nutzer und Monat für die Standardstufe, Premium-Stufen bei 100 bis 125 US-Dollar. Copilot Cowork wird nutzungsbasiert über Copilot Credits abgerechnet. Bei allen dreien hängen die tatsächlichen Kosten stark von Modellwahl und Aufgabenumfang ab, deshalb sind Limits je Person oder Gruppe sinnvoll.
Sind KI-Agenten im Büro DSGVO-konform nutzbar?
Das hängt von Vertrag, Konfiguration und Daten ab, nicht vom Produktnamen. Prüfen Sie Auftragsverarbeitungsvertrag, Speicherort, Aufbewahrung und welche Modelle freigeschaltet sind. EU-Speicherung plus EU-Verarbeitung gibt es bei ChatGPT nur in Enterprise und Edu. Für die konkrete Bewertung sollten Datenschutzbeauftragte und gegebenenfalls ein Anwalt eingebunden werden.
Quellen und Stand.
- ChatGPT Release Notes — OpenAI Help Center
- ChatGPT Work overview (Enterprise) und Usage and cost — OpenAI
- Data residency and inference residency for ChatGPT — OpenAI Help Center
- Cowork is now Claude — Anthropic (claude.com)
- Claude Cowork for enterprise — Anthropic (claude.com)
- What's new in Copilot Cowork — Microsoft Learn
- Anthropic models in Microsoft Online Services — Microsoft Learn
- What is ChatGPT Business? — OpenAI Help Center
- Claude Pricing (Team, Enterprise) — Anthropic (claude.com)
- Copilot Cowork common questions — Microsoft Learn
Stand: 6. Oktober 2026. Produkte, Funktionen und Preise ändern sich schnell; maßgeblich sind die Angaben der Anbieter und Behörden.
Sie wollen wissen, welcher Büro-Agent zu Ihrer IT-Landschaft passt? Unverbindlich anfragen — wir klären Ausgangslage, Pilotaufgaben, Freigaberegeln und Schulung Ihrer Teams. Mehr zu meinem Angebot: KI-Workshops für Unternehmen und KI-Beratung.